06 / Ankommen

Ihr Unternehmen und Sie befinden sich hier:
zwischen Ausstieg und Neuausrichtung

Wir sind in der 6. Phase des Phasenmodells angekommen

… und das meinen wir wortwörtlich. Denn in dieser Phase dreht sich privat sowie beruflich vieles um das Ankommen – allerdings keineswegs an einem Endpunkt, viel eher an einem Etappenziel. Wir befinden uns in einem Abschnitt unseres Lebens, an dem wir den Ausstieg wagen – entweder auf auf beruflicher oder privater Ebene. Ganz gleich, wie umfangreich dieser Ausstieg auch ist, er zieht die Frage „Wie geht es jetzt weiter?“ nach sich. Beantworten können wir diese, indem wir uns neu organisieren und dabei aus der Tiefe heraus wirken. Denn um anzukommen, bedarf es Klarheit. Und diese erlangen wir nur dann, wenn wir ehrlich mit uns selbst sind und akzeptieren, dass wir, wenn wir aussteigen, meist auch irgendwo ankommen.

Ihr Unternehmen kommt (an einem bestimmten Punkt) an

Bedeutet Ankommen Stillstand?

Als Unternehmer:in anzukommen, bedeutet eigentlich viel mehr, loszulassen. Erreichen wir die 6. Phase unseres Berufslebens, blicken wir auf ein florierendes Unternehmen, und wissen, dass es nun langsam, aber sicher an der Zeit ist, die Zügel weiterzugeben. Ob an eine/n Nachfolger:in, an Kolleg:innen oder neue Inhaber:innen – das Ankommen markiert den Übergang vom „Mittendrin“ hin zum Ausstieg aus unserem Business. Dieser hat ganz verschiedene Formen: vom Exit über die Unternehmens- oder Positionsübergabe bis hin zum Ruhestand. Was allerdings bleibt, sind unsere Ideen, Impulse und unser Input, mit denen wir unser Unternehmen aufgebaut und erfüllt haben. Übergeben wir unsere Arbeit an eine/n Nachfolger:in oder begeben uns in den Ruhestand, können wir in dieser Phase sogar von unserem Lebenswerk sprechen. Ganz nach dem Motto „Meine Pflicht ist nun getan“ kommen wir also dort an, wo andere gerade erst beginnen – wie so oft, denn so funktioniert nun einmal der Kreislauf unseres Lebens. Indem wir uns erlauben, anzukommen, akzeptieren wir dies.

Im Leben ankommen

Was tue ich, wenn Ankommen mich rastlos macht?

In der Phase des Ankommens geht es oftmals um Akzeptanz. Wir lernen zu akzeptieren, dass ein Lebensabschnitt endet und ein neues Kapitel beginnt. Im besten Fall fühlen wir uns mit der Entscheidung, die uns an diesen Punkt gebracht hat, wohl, und erlauben es uns, die Neuorganisation unseres Lebens besonnen und umsichtig anzugehen. Der Übergang von etwas Gewohntem hin zu etwas Neuem kann aber auch herausfordernd und kräftezehrend statt energetisierend sein. In diesem Fall dürfen wir achtsam mit uns umgehen und uns Zeit lassen. Denn Ankommen bedeutet auch immer Entschleunigen, schließlich liegt die Reise (zu uns selbst? Zu neuen Erkenntnissen? Zu den richtigen Menschen in unserem Leben?) nun hinter uns. Zeit, sich neu auszurichten und dabei Wissen, Erfolge, Erfahrungen und Fehler sorgfältig abzuspeichern. Vieles von dem, was wir erlebt haben, können wir weitergeben. All das, was wir nicht mehr benötigen, dürfen wir hinter uns lassen und Platz schaffen für all jenes, was vor uns liegt.

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Stories

Klaus, Potentialentdecker und Gefühlsmensch

„Ohne Gefühle geht privat und beruflich wenig. Klingt übertrieben? Fühlen hilft.“

Im Vertrieb einer Vermögensberatung lernte ich das Organisieren, das Delegieren und das Kommunizieren. Ich trug Verantwortung für viele Mitarbeiter, entwickelte mich weiter, absolvierte Weiterbildungen in Führung, Management, Verkauf, Mental- und Motivationstraining, Gesprächsführung, Transaktionsanalyse und NLP. Ich schulte meine Mitarbeiter:innen und verstand mich stets als das „Gemeinschaftstier“, ich war immer für alle da. Doch dabei, das wurde mir mit der Zeit klar, fehlte mir etwas ganz Wichtiges: Gefühl.

Lebensphase: Genießen
Unternehmensphase: Ankommen

Was die Situation änderte?

Nachdem ich erkannt hatte, dass ich weder meinen Kolleg:innen noch mir gerecht wurde und mich in einem „Wir“, dass sich auf einmal falsch anfühlte, gefangen sah, beschloss ich, etwas zu ändern. Ich lernte mich, meine Eigenschaften und meine Fähigkeiten besser kennen, fand über meine wichtigsten Werte meine echten, eigenen Ziele und auch die Motivation, sie umzusetzen. Diese Zeit der erlebten Erkenntnis hat viel mit mir gemacht. Mittlerweile bin ich gut mit meinen Emotionen vertraut und hinterfrage bewusst mein emotionales Gedächtnis. Meine Erfahrungen, die ich machen durfte, wollte ich schließlich mit anderen Menschen teilen und gründete 2010 die Akademie für Motivation, Entwicklung und Erfolg (AMEE). Die Grundlage für mein Wissen und meine persönliche Motivation bildet das Limbische System, eine bestimmte Hirnregion, in der wir Emotionen, Affekte, Gedächtnis-, Trieb- und Instinkthandlungen verarbeiten und steuern. Daraus entstanden ist die Workshopreihe „Limbisches Denken“ sowie ein Workshop für ergebnisorientierte Gesprächsführung, die wir dafür nutzen, um Techniken, Wissen und Erfahrung rund um Gefühle und Empfindungen weiterzugeben und die Auswirkungen meiner Kommunikation auf das emotionale Empfangen unseres Gegenübers darzustellen. Unser Ziel: (wieder) mehr fühlen. Denn ohne Emotionen lassen sich Entscheidungen nur schwer treffen – sowohl als Mensch als auch als Unternehmer:in.

Meine Entscheidung, mein Unternehmen an meinen Nachfolger zu übergeben, habe ich aus der Kraft heraus getroffen, mich zu kennen und meine Gefühle einordnen zu können. Ich weiß, dass es Zeit ist, mich aus der Führung der Akademie zurückzuziehen und erlaube mir gleichzeitig, neue Horizonte zu erschließen. Denn mein Abgang von der AMEE ist zugleich der Eingang in etwas Neues. Und in dieser Lebenssituation fühle ich mich angekommen.

Sie möchten mehr über Klaus Müssigs Weg vom „Gemeinschaftstier“ zum „Gefühlsmensch“ erfahren?
Hier können Sie sein Buch „Müssig nährt sich das Eichhörnchen. Leichter leben. Zufrieden leben.“ erwerben.

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